My home is my castle.
Warum Krise und Kauflust für viele zusammengehören

Der zweite Lockdown war absehbar und hat viele von uns dennoch mit voller Härte getroffen. Kaum Familienbesuche in der Weihnachtszeit. Keine Party mit Freunden an Silvester. So viel wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben, gilt weiterhin als effektivste Maßnahme, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Nicht wenige haben deshalb im Corona-Jahr 2020 das Beste aus dem Zuhause-Bleiben gemacht und sich ganz neu eingerichtet. Das hat oft auch Auswirkungen auf die Versicherungssumme der Hausratversicherung.

Urlaub auf Balkonien

Wir erinnern uns zurück an den Sommer 2020. Nach dem ersten Lockdown wollten einige nur noch eins: weg. Die Reiselust war groß, aber die Realität sah anders aus. Man fragte sich: Darf man oder darf man nicht? Sollte man überhaupt? Ist das sicher? Ist das vernünftig? Ob aus freien Stücken oder auf Wunsch des Reiseveranstalters: Für viele fiel der Urlaub ganz oder teilweise ins Wasser. Und wem das Fernweh zu groß wurde, der musste sich eben eine Yucca-Palme ins Wohnzimmer stellen und sich einen Pina Colada auf der heimischen Couch genehmigen. So wurde der Sommer eben genutzt, um den Balkon auf Vordermann zu bringen oder größere Gartenprojekte endlich anzugehen. Baumärkte und Gartencenter hatten geöffnet und wurden bereitwillig genutzt. 

Cocooning in der Corona-Krise

Nicht nur Balkon und Garten wurden intensiv verschönert. Seit Beginn der Krise nehmen die Deutschen die Zeit zu Hause vermehrt zum Anlass, um ihr Heim zu verschönern. Wir malern und möblieren was das Zeug hält. Möbelhäuser waren – außerhalb des Lockdowns – gut besucht und vor allem der Online-Möbel-Verkauf boomt. Der durch Corona verursachte Rückzug ins eigene Zuhause hat für eine große Möbel-Nachfrage gesorgt. Gerade beim Interneteinkauf sind Einrichtungsgegenstände nun beliebt wie nie. Der Trend ist nicht neu: „Cocooning“ sagte man bereits vor 20 Jahren zu der Tendenz, sein Geld am liebsten für ein schönes, gemütliches Zuhause auszugeben. Das Einkaufen für den Nestbau verschafft ein Gefühl der Sicherheit, das gerade in Krisenzeiten dringend benötigt wird. In der Corona-Zeit bekommt das Wort Cocooning nun eine neue Bedeutung: Die notwendig gewordene Distanz macht das Einigeln zu einer weltweit notwendigen Bewegung. Einige sprechen in dem Zusammenhang von „Corcooning“ (Corona + Cocooning).

Fahrradfahren im Vorgarten statt Ferien in der Ferne

Nicht nur Couchtisch und Co haben in die heimischen Wohnzimmer Einzug gehalten. Viele mussten auch ihre Sport-Gewohnheiten ändern und entschieden sich für die Anschaffung von neuen Fahrrädern, E-Bikes und Heimtrainern. Es begann ein regelrechter Run auf Bikes. Eine ganze Nation scheint unter die Radfahrer gegangen zu sein. Denn während Fitness-Studios weitestgehend geschlossen bleiben und Sportvereine nicht trainieren dürfen, sind die Radwege frei. Für einige löste das neue Fahrrad gleich zwei Probleme gleichzeitig: Der Wunsch nach mehr Bewegung lässt sich damit vereinen, den überfüllten Bussen und Bahnen zu entgehen. Wenn nun der Winter mit Schnee und Eis kommt, wird eben auf den Heimtrainer zurückgegriffen. Auch den haben sich viele extra für die Corona-Zeit zu Hause angeschafft.

Schon gewusst? Corona sorgt vermehrt für Phishing-Kriminalität

Online-Beratung und Online-Shopping – das Corona-Virus hat uns noch schneller in die virtuelle Welt gebracht. Darauf haben auch Betrüger reagiert und nutzen Corona immer häufiger als Anlass, um mit gefälschten Websites oder Mails Kunden anzuschreiben. Dieses Vorgehen bezeichnet man als „Phishing“. Mittels Phishing versuchen Kriminelle, sich Zugang zu Ihren Passwörtern und persönlichen Daten zu erschleichen. Wenn auch Sie derzeit verstärkt online unterwegs sind, seien Sie wachsam.

Übrigens: Der Schutz Ihrer Hausratversicherung deckt jetzt auch Schäden durch Phishing ab. 

Der Gesamtwert der Einrichtung verändert sich

Haben Sie sich auch etwas Neues für Ihr Zuhause gekauft? Ob Renovierung, Sportgerät oder Sofalandschaft – für einige von uns hat sich im Corona-Jahr 2020 der Wert der Einrichtung verändert. Das kann auch Auswirkungen auf die Versicherungssumme der Hausratversicherung haben. Wer aufgrund der Kontaktbeschränkungen ohnehin mehr Zeit zu Hause verbringen muss, sollte dies zum Anlass nehmen, einen Blick in seine Versicherungsunterlagen zu werfen. Welchen Wert haben Sie damals für die Einrichtung Ihrer vier Wände festgelegt? Stimmt dieser noch mit der aktuellen Gesamtsumme überein? Wenn Sie beim Überschlagen merken, dass der aktuelle Wert nicht mehr mit der früher festgelegten Versicherungssumme übereinstimmt, kontaktieren Sie den Daimler Vorsorge und Versicherungsdienst. Die Kollegen werden den Wert schnell und unkompliziert anpassen.

Langeweile im Lockdown

Ihre Kinder würden im Normalfall nicht auf die Idee kommen, im Haus Fußball zu spielen? Nach wochenlangem Lockdown fliegt aber vielleicht doch mal ein Ball durch die Glasscheibe. Wenn Sie und Ihre Familienmitglieder besonders viel Zeit zuhause verbringen, geht eher einmal etwas zu Bruch. Jetzt lohnt sich eine Versicherung gegen Glasbruch im Besonderen. Eine Glasversicherung können Sie ohne Aufwand zu Ihrer Hausratversicherung hinzufügen. Fragen Sie dazu einfach die Kollegen vom Daimler Vorsorge und Versicherungsdienst.