Unfallversicherung

Für alle Fälle abgesichert – immer und überall


Alle 4 Sekunden kommt es in Deutschland zu einem Unfall. Kaum vorstellbar und dennoch entspricht es der Realität. Was viele nicht wissen: Unfälle sind nur dann durch gesetzliche Leistungen abgesichert, wenn sie auf dem direkten Schul- beziehungsweise Arbeitsweg oder am Arbeitsplatz passieren. Die private Unfallversicherung bietet weltweiten Rundum-Schutz – egal, ob Arbeits- oder Freizeitunfall.


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallschutz weit über eventuelle gesetzliche Leistungen hinaus
  • persönlicher Schutz nach Ihren individuellen Bedürfnissen
  • auf die Familie erweiterbar
  • weltweiter Schutz – ohne örtliche oder zeitliche Einschränkungen

Leistungen der Unfallversicherung

Zwei von drei Unfällen passieren während der Freizeit. Mit der Invaliditätsleistung einer Unfallversicherung schützen Sie sich nach einem Unfall vor einer finanziell misslichen Lage – zum Beispiel wenn der Umbau eines Hauses oder die Anschaffung eines speziell umgebauten Fahrzeuges nötig wird. Darüber hinaus bietet die private Unfallversicherung weitere Leistungen wie Todesfallkapital, Unfallrente oder verschiedene Tagegeld-Varianten an. Weitere Zusatzleistungen können Ihren Schutz abrunden.

Eine Unfallversicherung ist für jeden sinnvoll,

  • der sein privates finanzielles Polster im Schadenfall nicht aufwenden möchte,
  • der den Schutz seiner Kinder an erste Stelle setzt, denn sie könnten nach einem Unfall eventuell Schwierigkeiten haben, sich in ein normales Berufsleben zu integrieren,
  • der trotz Beeinträchtigung so normal wie vor dem Unfall leben möchten,
  • der sich und seine Familie mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen individuell absichern möchten.

Tipp!

Für Senioren besteht statistisch ein höheres Risiko, durch einen Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung davonzutragen. Achtung: Viele Versicherer bieten genau aus diesem Grund ab bestimmten Altersgrenzen nur spezielle Senioren-Produkte mit einem reduzierten Leistungsumfang an. Wir empfehlen Ihnen, sich rechtzeitig um eine passende Absicherung zu kümmern.

Als Daimler-Mitarbeiter profitieren Sie von unserer Zusammenarbeit mit starken und kompetenten Partnern. Bei Abschluss einer Unfallversicherung über Daimler VVD erhalten Sie besondere Mitarbeiterkonditionen:

  • Sie werden kollegial und fair von Daimler-Mitarbeitern beraten.
  • Wir bieten Ihnen leistungsstarken Versicherungsschutz von sorgfältig ausgewählten Versicherern an.
  • Sie erhalten hervorragenden Schutz zu günstigen Beiträgen, die wir mit den einzelnen Versicherern für Sie vereinbart haben.
  • Der Vertrag ist mit einer Frist von einem Monat zur Hauptfälligkeit kündbar.

Leistungen im Detail

Die Leistungen der Unfallversicherung unterscheiden sich je nach Unfallfolgen — doch was zählt überhaupt als Unfall? Ein Unfall ist ein plötzlich und unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis.

Abbildung
Die private Unfallversicherung auf einen Blick
Quelle: GdV


Invaliditätsleistung
Bei dauerhafter Invalidität nach einem Unfall wird Ihnen die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Die Höhe der Leistung ist abhängig vom Grad der Invalidität und einer vereinbarten Mehrleistung oder Progression. Von einer dauerhaften Invalidität ist die Rede, wenn die körperliche Einschränkung voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und eine Änderung des Zustands nicht zu erwarten ist.


Todesfallkapital
Führt ein Unfall zum Tod einer versicherten Person, wird das Todesfallkapital an die Hinterbliebenen gezahlt. Außerdem kann es als Vorauszahlung in Anspruch genommen werden, wenn nach einem Unfall der genaue Grad der Invalidität nicht sofort bemessen werden kann.


Unfall-Rente
Wird nach einem Unfall eine dauerhafte Invalidität von mindestens 50 Prozent festgestellt, leistet die Unfallrente monatlich den vereinbarten Geldbetrag.

Tipp!

Sichern Sie Ihre Kinder nicht nur mit einer hohen Invaliditätsleistung ab, sondern zusätzlich mit einer Unfallrente. Im schlimmsten Fall haben Ihre Kinder nach einem schweren Unfall einen deutlich höheren Geldbedarf, den man sehr gut mit einer privaten Unfallversicherung abdecken kann. Außerdem ist die Leistung für minderjährige Kinder günstiger.


Tagegeld und Krankenhaustagegeld
Über die Unfallversicherung können Sie bestimmte tägliche Leistungen vereinbaren, zum Beispiel das klassische Krankenhaustagegeld. Aber auch Tagegelder ab dem 6. oder 43. Tag, wie sie für Selbständige oder Angestellte nach Ende der Lohnfortzahlung interessant sein können.


Bergungskosten
Müssen Sie nach einem Unfall von einem Rettungsteam gesucht und abtransportiert werden, werden in solch einem Fall entstandene Bergungskosten bis zur vereinbarten Höhe von der Unfallversicherung übernommen – auch wenn Sie nach dem Unfall keine Invalidität davontragen.
Zu Bergungskosten gehören beispielsweise auch ärztlich angeordnete Transportkosten ins Krankenhaus oder in eine Spezialklinik. Je nach Absicherung sind auch Behandlungskosten nach Tauchunfällen versichert.


Kosmetische Operationen
Wenn durch einen Unfall beispielsweise in Ihrem Gesicht eine auffällige Narbe zurückbleibt, zahlt eine Krankenkasse die chirurgische Korrektur nur, wenn sie medizinisch notwendig ist. Eine Unfallversicherung übernimmt kosmetische Operationen bis zu den vereinbarten Summen. Auch Teil- oder Vollersatz von Schneide- und Eckzähnen fallen unter den Versicherungsschutz, wenn keine andere Stelle die Kosten übernimmt.


Übergangsleistung
Diese Leistung ist für die Überbrückung möglicher Wartezeiten nach Feststellung der Invalidität gedacht. Anders als die Todesfallsumme wird die Übergangsleistung innerhalb dieser Wartezeiten nicht als Abschlagszahlung geleistet, sondern wird zusätzlich zur fälligen Invaliditätsentschädigung gezahlt.

Tipp!

Die Übergangsleistung ist deutlich teurer als die Todesfallsumme. Eher sollten Sie eine etwas höhere Todesfallsumme wählen und auf die Übergangsleistung verzichten.


Schutzbrief- bzw. Assistenz-Leistungen

Sie haben die Möglichkeit Ihren persönlichen Unfallschutz um Zusatzleistungen zu erweitern, die Sie bei der Verrichtung der täglichen Arbeiten unterstützen sollen. Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, wie:

  • Einkäufe und Besorgungen,
  • Erledigung der Wäsche oder der normalen Hausarbeiten,
  • Fahrdienste zu Ärzten oder Krankenhäusern,
  • ambulante Pflegedienste.

Tipp!

Diese Leistungen empfehlen sich besonders dann, wenn Sie im Ernstfall nicht auf die Unterstützung durch Familie oder Freunde zurückgreifen können oder möchten.


Weitere Informationen

Dank Dynamik die Zukunft immer im Blick
Preissteigerungen sorgen dafür, dass Ihre Unfallversicherung in zehn Jahren nicht mehr den gleichen Wert hat wie heute. Die Dynamik der Unfallversicherung passt Leistungen und Beitrag deswegen jedes Jahr automatisch an, ohne dass Sie erneut Gesundheitsfragen beantworten müssen. Sollten Sie die Dynamik aussetzen wollen, können Sie ihr jährlich widersprechen. Einen generellen Ausschluss der Dynamik empfehlen wir nicht, da ein späterer Wiedereinschluss zu einer erneuten Gesundheitsprüfung führt.

Unterschiedliche Beiträge für verschiedene Gefahrengruppen
Die Beitragshöhe in der privaten Unfallversicherung ist vom ausgeübten Beruf abhängig und wird nach unterschiedlichen Berufs- bzw. Gefahrengruppen unterschieden. In der Gruppe B ist die statistische Unfallwahrscheinlichkeit etwas höher als in der Gruppe A, weshalb im Vergleich auch höhere Beiträge zu leisten sind.

  • Gefahrengruppe A: Personen, die kaufmännische Tätigkeiten ausüben.
  • Gefahrengruppe B: Personen, die körperliche Tätigkeiten verrichten.

  • Gefahrengruppe K: Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Ausnahmen bestätigen die Regel:
Werden Tätigkeiten aus den Gruppen A und B ausgeübt, führt dies zur Einordnung in Gruppe B.


Häufige Fragen zur Unfallversicherung

Was möchten Sie gerne wissen?

Informieren Sie so schnell wie möglich den Versicherer. Senden Sie die Schadenanzeige umgehend an den Versicherer zurück. Außerdem nennt er Ihnen Ärzte, bei denen Sie sich untersuchen lassen sollten. Ein tödlicher Unfall muss dem Versicherer innerhalb von 48 Stunden ab Kenntnisnahme angezeigt werden, einige unserer Tarife sehen auch längere Meldefristen vor. Beachten Sie die Fristen für die ärztliche Feststellung und Geltendmachung der Invalidität. Beides muss häufig innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall erfolgen.

Ein Unfall ist ein plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper wirkendes Ereignis. Darüber hinaus sind mittlerweile zahlreiche andere Ereignisse als versicherte Fälle in die Unfallversicherung aufgenommen worden, zum Beispiel Insektenstiche, tauchtypische Krankheiten, einige Krebserkrankungen.

Entstehen aus einem Unfall oder einem weiteren versicherten Ereignis langfristige körperliche Schädigungen, eine sogenannte Invalidität, leistet die private Unfallversicherung bis zu den vereinbarten Versicherungssummen.

Bei einer plötzlich auftretenden Invalidität werden Sie Geldmittel benötigen, um die unmittelbaren finanziellen Folgen aufzufangen. Langfristig kann es zum Beispiel notwendig werden, dass Sie umziehen oder Wohnung, Haus oder Fahrzeug behindertengerecht umbauen müssen. Damit dadurch keine finanzielle Schieflage entsteht, sollten Sie eine leistungsstarke Unfallversicherung haben – diese kostet weniger als oft vermutet wird.

Prinzipiell ist eine Unfallversicherung für jeden von Geburt bis ins hohe Alter sinnvoll. Unterschiede gibt es in den benötigten Leistungsinhalten je nach Lebensphase. Ihr Kind benötigt andere Summen und Leistungen als Sie. Sie wiederum benötigen im Arbeitsleben einen anderen Schutz als im Rentenalter. Ein Single benötigt andere Leistungen als eine Familie. Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Optionen.

Ihr noch nicht erwerbstätiges Kind verfügt über keinerlei finanzielle Absicherung, außer den persönlichen Rücklagen und Vermögenswerten der Eltern.

Wenn Ihr Kind eine Invalidität erleiden sollte, kann es eventuell nie einen Beruf ausüben und wäre auf die Grundsicherung der Sozialsysteme angewiesen. Darüber hinaus leben Ihre Kinder naturgemäß länger als Sie. Es muss also eine wesentlich längere „Restlebenszeit“ finanziert werden. Dem entsprechend sollten für Ihre Kinder deutlich höhere Invaliditätssummen abgesichert sein als für Sie. Eine Unfallrente ist zudem eine sinnvolle und günstige Ergänzung.

Eine Invalidität ist eine andauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit. Diese muss ärztlich festgestellt werden und voraussichtlich eine bestimmte Zeit andauern.

Beispiel: Ein gebrochenes Bein ist eine Beeinträchtigung, die voraussichtlich nur einige Monate besteht – demnach liegt keine Invalidität vor. Ist jedoch das Kniegelenk betroffen und bleibt nach Ausheilung steif, ist das eine Beeinträchtigung, die voraussichtlich drei Jahre und länger besteht, eine Invalidität liegt vor.

Die Leistungen Ihrer Unfallversicherung können Sie frei nach Ihrem persönlichen Bedürfnissen zusammenstellen. Sie wählen dabei zum Beispiel:

  • Invaliditätsleistung (immer enthalten)
  • Todesfallleistung
  • Tagegeld und Krankenhaustagegeld
  • Unfallrente
  • Übergangsleistung
  • Bergungskosten
  • Kosten für kosmetische Operationen
  • Assistenz-Leistungen/Schutzbrief

Die Invaliditätssumme ist der wichtigste Baustein Ihrer Unfallversicherung. Hierüber wird errechnet, wie hoch die Entschädigungsleistung bei Eintreten einer Invalidität ist. Durch eine Progression oder Mehrleistung steigt die Leistung überproportional an.

Der Grundgedanke von Progression und Mehrleistung ist, dass Sie bei kleineren Invaliditätsgraden keinen oder nur einen sehr geringen Geldbedarf haben und die Leistung aus der privaten Unfallversicherung mehr als Trostpflaster betrachtet werden kann. Bei einer höheren Invalidität entsteht in der Regel jedoch ein hoher tatsächlicher Geldbedarf. Um diesen Geldbedarf abzusichern, haben unsere Partner Tarife mit Mehrleistungs- oder Progressionsstaffeln eingeführt, die geringe Schäden mit dem entsprechenden Schmerzensgeld absichern und bei großen Schäden entsprechend hoch leisten.

Hier sehen Sie die unterschiedlichen Varianten:

Tipp!

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Unfallversicherung mit einer Progressionsstaffel zu versehen. Diese Variante bietet aus unserer Sicht die optimale Absicherung eines steigenden Geldbedarfs bei einem höheren Grad der Invalidität.

Die Todesfallsumme kann nach einem Unfalltod zum Beispiel für Beerdigungskosten verwendet werden. Außerdem kann diese als eine Art Vorauszahlung auf Ihren noch nicht feststehenden Anspruch auf Invaliditätszahlung des Versicherers verwendet werden. Da die Beiträge hierfür vergleichsweise gering ausfallen, sollte sie in keiner Unfallversicherung fehlen. Unsere Empfehlung: Die Todesfallsumme sollte 10 Prozent der Grundinvalidität betragen, mindestens jedoch 10.000 Euro.

Für die Absicherung Ihrer Hinterbliebenen ist sie hingegen nicht geeignet. Wir empfehlen, hierfür eine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen.

Diese Leistungen sind Tagessätze, die Ihnen gezahlt werden, wenn Sie unfallbedingt krankgeschrieben sind (Tagegeld) oder im Krankenhaus liegen (Krankenhaustagegeld). Diese Zahlungen sind für außerordentliche Belastungen gedacht, wie beispielsweise Zuzahlung im Krankenhaus und Mehraufwendungen bei Fahrtkosten.

Unsere Empfehlung: Die Tagegelder gehören nicht unbedingt in eine Unfallversicherung, da diese nur leistet, wenn Sie durch einen Unfall ausfallen.

Selbständige sollten Ihren Einkommensausfall mit  einer Krankentagegeldversicherung absichern. Diese leistet unabhängig von einem Unfall, also auch bei physischen oder psychischen Krankheiten – ein weitaus häufigerer Ausfallgrund. Außerdem besteht für Angestellte eine gesetzlich geregelte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Auch diese Lücke schließen Sie mit einer Krankentagegeldversicherung besser.

Die Unfallrente ist eine vertraglich vereinbarte lebenslange Rentenleistung, die ab einem bestimmten unfallbedingten Invaliditätsgrad (in der Regel 50 Prozent) gezahlt wird. Diese Leistung ist für Erwachsene etwas kostenintensiver, für Kinder ist sie allerdings eine preiswerte Ergänzung der Invaliditätsleistung.

Nach einem Unfall werden Ihre alltäglichen Erledigungen schnell zur Nebensache.  Damit Sie sich auf Ihre Genesung konzentrieren können, erhalten Sie durch Assistenz-Leistungen beispielsweise Unterstützung bei der Reinigung der Wohnung, den Einkäufen und werden zu Ärzten oder Behörden begleitet. Auch ein Hausnotruf und die Suche nach einer geeigneten Reha- oder Pflegeeinrichtung sind Teil der Leistungen.

Beispiel: Durch einen Sturz brechen Sie sich beide Handgelenke. Sie können alltägliche Erledigungen wie Einkaufen, Putzen, Wäschewaschen und Kochen dadurch vorübergehend nicht ohne Hilfe bewerkstelligen. In diesem Fall helfen Ihnen die Zusatzleistungen der Unfallversicherung – eine mit zunehmendem Alter immer sinnvoller werdende Zusatzleistung.

Die Gliedertaxe verleiht jedem Körperteil einen prozentualen Wert, der bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit in Folge eines Unfalls zur Festlegung der Invalidität und somit der Entschädigungsleistung herangezogen wird.

Sobald durch die Addition der einzelnen Invaliditätsgrade 100 Prozent erreicht sind, spricht man von Vollinvalidität – und die Leistung bei Vollinvalidität wird fällig. Daimler VVD-Kunden erhalten eine sogenannte „Verbesserte Gliedertaxe“, nach der die prozentuale Bewertung der Körperteile höher als üblich ist.

Die Unfallversicherung gilt weltweit, rund um die Uhr.

Über die gesetzliche Unfallversicherung verfügen Arbeitnehmer nur während der Arbeit und auf den (direkten) Wegen von und zur Arbeitsstelle Schutz. Nur circa zehn Prozent der Unfälle mit Invaliditätsfolge sind jedoch Arbeits- oder Wegeunfälle.

Gibt es Unfälle, für die private Unfallversicherungen grundsätzlich nicht aufkommen?

Unfälle, die unter Einfluss von Alkohol oder Drogen entstehen, genauso wie die meisten Extrem- und Hochrisikosportarten, sind nicht versichert, unter anderem:

  • Berufs- und Sportfliegen,
  • Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen,
  • Rennsportveranstaltungen und die Trainings hierfür.

Auch sind Schäden durch Krieg oder Bürgerkrieg, Kernenergie und Schädigungen in Ausübung einer Straftat sowie Schädigungen, die Sie sich absichtlich zufügen, vom Versicherungsschutz grundsätzlich ausgeschlossen.

Ja. Bei der Invaliditätsleistung gibt es kein sogenanntes Bereicherungsverbot. Allein bei Leistungen wie Tagegeld oder Bergungskosten ist die Gesamtentschädigung durch die tatsächlich entstehenden Kosten gedeckelt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt das wesentlich höhere Risiko Ihres – gegebenenfalls lebenslangen – Einkommensausfalls ab. Eventuelle Einmaleffekte, die aufgrund eines Unfalls entstehen können (zum Beispiel Umbau von Wohnung oder Fahrzeug), kann sie dagegen nicht kompensieren. Hier greift Ihre Unfallversicherung. Auch kann es sein, dass eine unfallbedingte Invalidität entsteht, daraus jedoch keine Berufsunfähigkeit resultiert – zum Beispiel als Rollstuhlfahrer im Büro. Ihre private Unfallversicherung leistet unabhängig von einer entstehenden Berufsunfähigkeit.

Ja, grundsätzlich gilt: Alle Erkrankungen, Einschränkungen und Beschwerden und alle regelmäßig einzunehmenden Medikamente müssen im Antrag angegeben werden.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob etwas relevant ist oder nicht, dann sollten Sie es angeben. Behalten Sie relevante Informationen für sich, gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz. Sollte der Platz auf dem Antrag nicht ausreichen, legen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei und verweisen im Antrag darauf.

Ja. Die meisten Sportarten und die damit zusammenhängenden Verletzungen sind in der Unfallversicherung abgedeckt. Ausgeschlossen sind lediglich Extrem- und Hochrisikosportarten wie zum Beispiel:

  • Sportfliegen,
  • Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen,
  • Rennsportveranstaltungen und die Trainings hierfür.

Ja, außer bei der Teilnahme an Autorennen, in Ausübung einer Straftat oder unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.

Haben Sie Fragen? 

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