Berufsunfähigkeitsversicherung

Schützen Sie Ihr wertvollstes Kapital: Ihre Arbeitskraft


Viele Arbeitnehmer unterschätzen das Risiko einer Berufsunfähigkeit – vor allem, wenn sie überwiegend am Schreibtisch arbeiten. Die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit sind jedoch nicht Unfälle, sondern Krankheiten. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sichern Sie sich zuverlässig gegen den Verlust Ihrer Arbeitskraft ab.


Das Wichtigste auf einen Blick


  • Berufsunfähigkeit kann jeden treffen: Rund 90 Prozent der Ursachen gehen auf Krankheiten zurück, nur etwa 10 Prozent auf Unfälle.
  • Die staatliche Erwerbsminderungsrente reicht nicht aus, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
  • Die Faustregel zur Berechnung: Zwischen 50 und 80 Prozent Ihres Nettoeinkommens sollten als Berufsunfähigkeitsrente versichert werden.
  • Je früher Sie vorsorgen, desto günstiger sind die Beiträge.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Im Leistungsfall erhalten Sie eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente und werden von der Beitragspflicht befreit.
  • Bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit erhalten Sie 100 Prozent der Leistung, ebenso bei Pflegebedürftigkeit und Demenz.
  • Sie erhalten die Leistung auch dann, wenn Sie nur zeitweise – für mindestens 6 Monate am Stück – krankgeschrieben sind.
  • Der Versicherungsschutz besteht weltweit.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für alle Personen sinnvoll, die auf ein Gehalt angewiesen sind:

  • Arbeitnehmer und Beamte, denn eine gesetzliche Rente gibt es nur bei Erwerbsminderung – und diese reicht nicht aus,
  • Selbstständige und Freiberufler, denn sie haben keinen Anspruch auf die gesetzliche Versorgung,
  • Auszubildende, Studenten und Berufsanfänger, denn ein gesetzlicher Rentenanspruch besteht meist erst, wenn sie in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung gezahlt haben und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt ist.

Tipp!

Mit steigendem Einkommen steigt auch der Bedarf für die Berufsunfähigkeitsvorsorge. Denn die Leistung der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ist durch die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung in der Höhe begrenzt. Übersteigt Ihr Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze (2018: 6.500 € alte Bundesländer, 5.800 € neue Bundesländer) bleibt es unberücksichtigt. Daher müssen Besserverdiener diese zusätzliche Lücke mit einer höheren Berufsunfähigkeitsrente schließen.

Wir bieten Ihnen eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie profitieren von exklusiven Konditionen, die wir mit namhaften Versicherungsgesellschaften verhandelt haben. Ein vergleichbares Angebot gibt es auf dem freien Versicherungsmarkt nicht.

  • Objektive und vertrauliche Beratung von Kollegen für Kollegen
  • Versicherungsschutz zu besten Konditionen – auch für Familienangehörige möglich
  • Verbesserte Berufsgruppeneinstufung für viele Daimler-Berufe
  • Vereinfachte Gesundheitsprüfung möglich
  • Finanzstarke Produktpartner mit ausgezeichneten Tarifbedingungen
    Betreuung durch eigene Service-Teams

Es kann jeden treffen

Durchschnittlich jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland wird berufsunfähig. Dieses Risiko wird oftmals unterschätzt — insbesondere in ungefährlichen Berufen mit Bürotätigkeiten. Denn die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit gehen nicht auf Unfälle zurück. Etwa die Hälfte aller Fälle wird durch Krankheiten wie Rückenleiden und psychische Erkrankungen ausgelöst – und diese betreffen alle Berufsgruppen.

Abbildung
Ursachen der Berufsunfähigkeit
Quelle: Morgen & Morgen, Mai 2018


Die gesetzliche Hilfe reicht nicht aus

Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren wurde, erhält keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Stattdessen gibt es eine wesentlich geringere Erwerbsminderungsrente. Der Staat nimmt dabei keine Rücksicht auf Ihren beruflichen Erfolg und Ihre Ausbildung. Wenn Sie berufsunfähig werden, zählt nur, wie viele Stunden Sie täglich noch arbeiten können – in einer beliebigen Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt, auch mit deutlich geringerem Einkommen als zuvor. Damit Sie Ihren Lebensstandard aufrechterhalten können, sollten Sie sich deshalb zusätzlich privat absichern.

  • Von Erwerbsunfähigkeit spricht man, wenn Sie auf nicht absehbare Zeit nicht mehr in der Lage sind, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen – weder Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf noch einer anderen bezahlten Tätigkeit.
  • Berufsunfähigkeit liegt hingegen dann vor, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nachzugehen – auch wenn Sie möglicherweise in einem anderen Beruf arbeiten könnten. Berufsunfähigkeit tritt also in der Regel deutlich früher ein als eine Erwerbsminderung.

Die wichtigsten Voraussetzungen: 

  • Sie können aufgrund von Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit nicht mehr voll arbeiten.
  • Sie haben in den letzten fünf Jahren mindestens drei Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt.
  • Ob Sie eine Rente wegen voller oder halber Erwerbsminderung erhalten, hängt davon ab, wie lange Sie täglich noch arbeiten können. Eine volle Rente erhalten Sie beispielsweise nur, wenn Sie dauerhaft weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können.

Wenn Sie dauerhaft ...

täglich
unter 3 Stunden
arbeiten können,

erhalten Sie die volle Erwerbsminderungsrente

täglich
3 bis unter 6 Stunden
arbeiten können,

erhalten Sie die halbe Erwerbsminderungsrente

täglich
6 und mehr Stunden
arbeiten können,

erhalten Sie keine Erwerbsminderungsrente

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente erhalten Sie erst bei einer erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung. Doch selbst wenn Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommen, sind die Leistungen daraus gering. So liegt die volle Erwerbsminderungsrente meist unter einem Drittel des letzten Bruttoeinkommens.

Abbildung:
Durchschnittliche Erwerbsminderungsrente
Quelle: Deutsche Rentenversicherung 2016

Die Höhe Ihrer persönlichen Erwerbsminderungsrente können Sie der Renteninformation entnehmen, die die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr verschickt. Beachten Sie, dass hier nur Bruttowerte genannt werden, von denen ggf. noch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind, so dass die Nettoversorgung geringer ausfällt.

Kennen Sie den Wert Ihrer Arbeitskraft?

Im Laufe unseres Arbeitslebens verdienen wir ein kleines Vermögen. Wer berufsunfähig wird, verliert vorübergehend oder sogar lebenslang sein regelmäßiges Einkommen. Je nachdem, wann die Berufsunfähigkeit eintritt, geht es dabei um enorme Summen.

Weitere Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung


Privatvertrag ohne Einbindung des Arbeitgebers
Sie schließen Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung als privaten Vertrag zu günstigen Großkundenkonditionen ab. Wechseln Sie Ihren Arbeitgeber, bleibt der Vertrag unverändert.


Einmal versichert – immer versichert
Wechseln Sie in einen anderen Beruf oder nehmen Sie ein gefährliches Hobby auf, ändert sich nichts für Sie. Sie müssen diese Änderungen nicht anzeigen, Ihr Beitrag erhöht sich nicht.


Beitragsdynamik
Um die Leistung der Gehalts- und Preisentwicklung anzupassen, können Sie eine Beitragserhöhung einschließen, zum Beispiel um 3 Prozent pro Jahr. Damit erhöht sich Ihr Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung.


Flexibilität bei Zahlungsschwierigkeiten
Sie können die Beitragszahlung jederzeit aussetzen oder auch reduzieren, zum Beispiel während der Elternzeit.


Kundenfreundliche Berufsunfähigkeitsdefinition
Sie erhalten Leistungen, wenn Sie voraussichtlich mindestens 6 Monate berufsunfähig sind oder 6 Monate berufsunfähig waren (verkürzter Prognosezeitraum).


Günstige Beiträge durch bessere Berufsgruppen
In vielen Berufen im Daimler-Konzern können wir Sie in eine bessere Berufsgruppe einstufen, sodass Sie von günstigen Beiträgen profitieren.


Vereinfachte Gesundheitsprüfung
Sie können Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung unter bestimmten Voraussetzungen mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung absichern.


Erhöhungsoptionen ohne Gesundheitsprüfung
Sie können Ihren Schutz bei Anlässen wie zum Beispiel Heirat, Geburt, Adoption eines Kindes, Einkommenserhöhung oder Immobilienerwerb erhöhen – ohne erneute Gesundheitsprüfung.


Weltweiter Versicherungsschutz
Egal, wo Sie sich gerade aufhalten, wenn der Leistungsfall eintritt: Sie genießen weltweiten Versicherungsschutz.


Verzicht auf abstrakte Verweisung
Der Versicherer verzichtet darauf zu überprüfen, ob im Leistungsfall eine alternative Tätigkeit zumutbar ist, die Sie aufgrund Ihrer Ausbildung und Fähigkeiten ausüben könnten.


Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Was möchten Sie gerne wissen?

Ihre Arbeitskraft ist Ihr wichtigstes Kapital. Mit Ihrem monatlichen Einkommen finanzieren Sie Ihren gesamten Alltag: Sie zahlen für Essen, Wohnung, Auto und Versicherungen. Fällt das Einkommen zeitweise oder sogar für immer weg, weil Sie krank werden oder einen Unfall haben, kann eine gravierende Versorgungslücke für die gesamte Familie entstehen – denn Rechnungen müssen weiterhin bezahlt werden.

Damit ist die Berufsunfähigkeit eine der größten existenziellen Lebensrisiken. Leider wird die Gefahr, durch Krankheit oder Unfall berufsunfähig zu werden, von vielen unterschätzt. Nicht nur schwer körperlich arbeitende Personen sind betroffen, sondern auch Erwerbstätige mit vermeintlich ungefährlichen „Bürojobs“. Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen und sollte auch zu Ihrer Absicherungsstrategie zählen.

Die betriebliche Altersversorgung des Daimler-Konzerns bietet Ihnen unter Umständen bereits eine Arbeitskraftabsicherung. Ob Ihr Arbeitgeber bereits eine Versorgung für den Fall der Berufsunfähigkeit anbietet und wie hoch diese Versorgung ist, ist im Einzelfall zu prüfen. Weitere Informationen finden Sie im Mitarbeiterportal unter:

Daimler & Ich > Zeit & Geld > Rund um die Altersversorgung

Die Absicherung sollte von Anfang an ausreichend hoch sein. Singles empfehlen wir, mindestens 50 Prozent ihres Nettogehaltes abzusichern — bei Familien sollten es 80 Prozent sein. Haben Sie mehrere Berufsunfähigkeitsverträge, gilt die Summe aller versicherten Berufsunfähigkeitsrenten.

Tipp!

Achten Sie auf eine Beitragsdynamik im Vertrag, sodass sich die Rente der Gehalts- und Preisentwicklung anpasst.

Im Idealfall sind Sie abgesichert bis zu dem Tag, an dem Sie in den Ruhestand gehen. Für die meisten Arbeitnehmer ist das der Beginn der Regelaltersgrenze – im Alter von 67 Jahren. Eine kürzere Laufzeit, zum Beispiel bis zum 62. Lebensjahr, kann wirtschaftlich sinnvoll sein, um den Beitrag für die Berufsunfähigkeitsabsicherung zu senken.

Der Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung hängt von einer Reihe persönlicher Faktoren sowie von den versicherten Leistungen ab. Dazu zählen:

  • Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente
  • Die Versicherungs- und Leistungsdauer der BU-Rente
  • Das Eintrittsalter der versicherten Person
  • Der Beruf der versicherten Person
  • Der Gesundheitszustand der versicherten Person

Tipp!

Je früher ein Vertragsabschluss getätigt wird, desto günstiger ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Risiko einer Berufsunfähigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Daher verlangen Versicherer für ältere Interessenten höhere Prämien. Im Idealfall sollten Sie daher bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsvorsorge treffen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört neben der privaten Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen, weil sie ein existenzbedrohendes Risiko absichert: den Wegfall Ihres Einkommens für den Fall, dass Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Daher empfehlen wir Ihnen, nach Möglichkeit nicht an dieser Vorsorge zu sparen. 

Wenn Ihnen der monatliche Beitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu hoch ist, weil Sie zum Beispiel in einem stärker gefährdeten Beruf arbeiten, können Sie den Versicherungsschutz auch reduzieren, um wenigstens einen Teil des Risikos abzudecken (zum Beispiel durch die Wahl einer kürzeren Versicherungsdauer oder einer niedrigeren BU-Rente). Ein eingeschränkter Versicherungsschutz ist immer noch besser als gar kein Versicherungsschutz.

Die Leistungen einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung werden mit dem sogenannten Ertragsanteil für befristete Leibrenten besteuert. Wie hoch dieser Anteil ist, richtet sich nach der Leistungsdauer, also dem Zeitraum, für den eine Berufsunfähigkeitsrente längstens gezahlt wird. Da das Ende einer Berufsunfähigkeit nicht vorhersehbar ist, zählt die noch verbleibende Laufzeit. Der Ertragsanteil ist dabei umso höher, je länger die Rente gezahlt wird. Geregelt ist dies im § 55 Abs. 2 EStDV (Ermittlung des Ertrags aus Leibrenten in besonderen Fällen).

Ein Beispiel für die Versteuerung einer BU-Rente:

Ein 45-jähriger Versicherter wird heute berufsunfähig und erhält bis zum Alter 67 eine Berufsunfähigkeitsrente. Für die verbleibenden 22 Jahre muss er einen Ertragsanteil von 23 Prozent jährlich mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern – bei 1.500 Euro monatlich sind das 345 Euro.

Ob sich daraus tatsächlich eine Steuerlast ergibt, hängt von der persönlichen Situation – insbesondere von der Höhe anderer Einkünfte – ab. Solange der Ertragsanteil zusammen mit seinen sonstigen steuerpflichtigen Einnahmen unterhalb des Steuerfreibetrages (2018 = 9.000 Euro) liegt, muss der Versicherte keine Steuern bezahlen.

Fazit: Wer also lange einzahlt und erst relativ spät Leistungen in Anspruch nimmt oder keine weiteren steuerpflichtigen Einkunftsarten hat, muss durch den Grundfreibetrag möglicherweise seine BU-Rente gar nicht versteuern.

Die Konditionen der Berufsunfähigkeitsversicherung stehen grundsätzlich allen Mitarbeitern im Daimler-Konzern sowie deren Familienangehörigen zur Verfügung. Als Familienangehörige gelten Ehepartner, Lebenspartner und Lebensgefährten sowie die Kinder von Arbeitnehmern, wenn sie im selben Haushalt mit dem Daimler-Mitarbeiter leben.

Sie sind selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt versichert. Sie müssen dem Versicherer einen Berufswechsel nicht mitteilen und auch der Beitrag erhöht sich nicht.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein rein privatrechtlicher Vertrag zwischen Ihnen und dem Versicherungsunternehmen. Wenn Sie das Unternehmen verlassen sollten, können Sie alle Konditionen in Ihrem Vertrag mitnehmen. Er bleibt unverändert bestehen.

Die gesetzliche und private Unfallversicherung reichen nicht aus, um die eigene Arbeitskraft abzusichern. Statistisch gesehen sind nur rund 10 Prozent der Fälle der Berufsunfähigkeit auf einen Unfall zurückzuführen. Bei der Mehrheit von rund 90 Prozent führen Krankheiten zur Berufsunfähigkeit. Für diese Fälle kommt weder die gesetzliche noch die private Unfallversicherung auf.

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